Brussels:Freedom of movement! Everybody stay! Fight fortress europe!

05/07/2014 23:36 0 comments

brx.inddalle bleiben! Mobilisierung zur internationalen Demonstration in Brüssel

Freedom of movement! Everybody stay! Fight fortress europe!
International Demonstration
June 26th. 16.30 Place du Béguinage at 1000 Brussels
alle-bleiben.info

 

 

Gegen die Asyl- und Migrationspolitik in Europa protestieren Geflüchtete aus verschiedenen europäischen Ländern. Seit dem 18. Mai ist eine Karawane von Strasbourg nach Brüssel unterwegs. Der ‘Marsch für die Freiheit’ überquert Staatsgrenzen zwischen Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien. Das soll zeigen, dass die aufgezwungenen Grenzen nicht akzeptiert werden, die uns wie Gefangene innerhalb von Staaten und Lagern halten.
Für das Recht auf Bewegungsfreiheit! Tragen wir die Forderungen direkt zu den Verantwortlichen auf europäischer Ebene, dem EU-Gipfel zur Migrationspolitik in Brüssel!
Die Europäische Union ist in vielen Ländern mitverantwortlich für eine Ausgrenzungspolitik gegen Roma. Viele sind vor Kriegen aus Ex-Jugoslawien geflohen, die die EU mit geführt hat – in Länder der EU – und sollen zum Teil seit Jahren abgeschoben werden. Alle bleiben! fordert Bleiberecht für alle, und zwar dort, wo sie selbst leben wollen!
Am 20. Juni werden die Laufenden Brüssel erreichen. Dann wird es eine Aktionswoche in Brüssel geben. Am 26. Juni gibt es eine große Internationale Demonstration.
Die Forderungen lauten:
– Bewegungsfreiheit und freie Wahl des Wohnsitzes für alle Asylsuchenden
– Stop der Dublinfalle und der Zwangsunterbringung in Lagern in Europa
– Dauerhafte Aufenthaltspapiere
– Stop der Inhaftierung und Abschiebungen von Migrant_innen
– Gleiche Arbeitsbedingungen für alle
– Gleiche politische, soziale und kulturelle Rechte für alle: Recht auf Bildung und auf Arbeit
– Stop der imperialistischen Politik Europas: kein Freihandelsabkommen und NATO-Kriege
– Frontex, Eurosur und andere Anti-Migrationspolitiken und Maßnahmen abschaffen
Solidarität! Kommt zur Aktionswoche, kommt zur Demo nach Brüssel!
Mehr Informationen zum Protestmarsch:
.
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Aktionsnachmittag mit Live-Schaltung nach Brüssel, Gänseliesel, ab 16 Uhr
Mit Zelt(en) und einem Infotisch werden wir in der Innenstadt präsent sein und von dort unter anderem eine skype-Schaltung nach Brüssel machen. Denn der 26. ist der erste Gipfeltag des EU-InnenministerInnentreffens. Für diesen Tag ist eine große Kundgebung und Demo von AktivistInnen in Brüssel angekündigt. Damit wollen wir den transnationalen Protestmarsch der Flüchtlinge auch in Göttingen sicht- und hörbar machen.
Mehr Infos zum Refugee-Protestmarsch/March for Freedom hier: http://freedomnotfrontex.noblogs.org/
https://www.facebook.com/events/1549315648629215/
 
Freedom of movement! Everybody stay! Fight fortress europe! International Demonstration Brussels
 
Refugees MIgrants Sans Papiers from Belgium, France, Germany, Holland, Italy, gathered together in Brussels at the arrival of the March for Freedom from Strasbourg to Brussels begun on May 18th. Different political languages, backgrounds and trajectories met in this action week 22 to 28 of June. basis for a challenge to the order of a criminal European border regime.

Migrants, Réfugiés et Sans Papiers de la Belgique, de la France, de l’Allemagne, de la Hollande, de l’Italie, se sont retrouvés à Bruxelles, à l’arrivée de la “Marche pour la Liberté” de Strasbourg à Bruxelles commencée le 18 mai. Différentes langues politiques, milieux et trajectoires sont réunis dans cette semaine d’action du 22 au 28 juin 2014. base d’un défi à l’ordre du criminel régime frontalier européen. C’est près de mille migrants sans papiers et réfugiés qui ont ont interpellé le monde médiatique et sociopolitique européen à travers une énergique dénonciation des crimes de la politique migratoire europénne. Les politiques ont souvent présenté des migrants comme étant des envahisseurs, des incapables fuyant la misère de leur propre société. C’est au grand désenchantement de ces politiques racistes que les portes paroles de tous les migrants du monde entier ont laissé entendre à Bruxelles qu’ils n’étaient pas des pauvres, mais des innocents appauvris par l’envahisseur européen, qui, par l´exportation de la guerre tue le peuple africain et asiatique en le contraignant à la migration. Pour l’argumentaire étique, les sans papiers ont sans cesse relevé le paradoxe d’une Europe revendicatrice de la maternité des droits de l’homme quand on constate sa volonté absolue de tuer le migrant à l’intérieur comme à l’extérieur de ses frontières. l’on a rappellé au contribuable européen qu’il était victime dúne escroquerie étatique dont le butin est destiné à financer l’impérialisme et l’assujetissement de l’Autre.
Par ailleurs c´est avec beaucoup de satisfaction que l’on a écouté le discours fortement politique et intellectuel de quelques migrants qui sont une preuve que ce n’est pas “la racaille” qui se présentait en interlocuteur des parlementaires et chefs d’Etats européens. Il reste néanmoins à faire remarquer que ce discours politique devrait émerger de tous les collectifs des migrants afin de rendre la lutte définitivement populaire. Si le travail des activistes européens a été une fois de plus remarquable lors de cette énième caravane pour la liberté, il faudrait que l’autonomie des sans papiers dans la prise des décisions soit pronée et encouragée par les activistes non réfugiés. Ainsi l’on pourrait s’attendre dans les prochains mois, à voir et à écouter dans les rues européennes deux millions de personnes, migrants et non migrants, donner de l’énergie pour ramemer l’Europe du coté de l’humanité.

 

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